Das
sagt die Presse
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| Trierischer
Volksfreund vom 31.
Januar 2001:
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dem Motto "Sich
auf den Holzweg begeben"
wirbt das Hunsrücker
Holzmuseum um Besucher.
Tatsächlich ist das,
was hier gezeigt wird,
nicht etwa ein weiteres
Heimatmuseum, sondern
Geschichte zum Anfassen.
Gleichzeitig wird der
Besucher aufgefordert,
die Landschaft, in der
er lebt, wieder begreifen
zu lernen. Hier irrt
kein Besucher ziellos
umher, sondern jeder
bekommt Erläuterung
und Hilfestellung. Die
ehrenamtlichen Mitarbeiter
beweisen Fachkenntnis
rund ums Holz und wissen
eine Fülle von Anekdoten
zu den geschichtlichen
Hintergründen der Region
zu erzählen....
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Ganz
im Sinne des Museums
geht der Besucher zunächst
"durch den Baum"
- einen mehrere Meter
hohen, sauber und glatt
längs halbierten Baumstamm
- und folgt dem Weg
des Holzes. Im "Holzerfahrungsraum"
lernt er, dass man Holz
nicht nur riechen und
fühlen, sondern auch
hören kann. Der "Kalender
im Holz" gibt selbst
dem Laien genau Auskunft
über das Alter eines
Baumes. Die "Verwandlung
des Holzes" bis
zu Zellstoff und Papier
ist nachvollziehbar
dargestellt. Ein Ausstellungsraum
ist dem Thema "Waschen
und Mangeln" gewidmet:
An die alten Waschbretter
erinnert sich noch mancher
- aber wer hat schon
mal ein hölzernes Bügelbrett
gesehen? Der vergessene
Beruf des Wagners wird
vorgestellt; daneben
alte Transportmittel
wie das "Hundsgefährt",
ein leichter Karren,
von einem Hund gezogen,
oder die "Hott",
ein Rückentragekorb.
Die Abteilung "Holz
als Verpackungsmaterial"
zeigt hölzerne Transportkisten
und Holzwolle. Hinter
Glas werden in einer
Sonderausstellung alte
Hutschachteln aus Span
bestaunt; diese Leihgaben
von Bürgern der Umgebung
sind teils kunstvoll
bemalt..."
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Sonderveröffentlichung
Trierischer Volksfreund
aus dem Jahr 2002: |
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"...Die
Ausstellungsräume präsentieren
sich in einem harmonischen
Einklang mit den Exponaten.
Die Attraktion der Einrichtung
ist zweifellos der "Museumsbaum",
eine 137 Jahre alte
Fichte aus dem Wenigerather
Wald, den man zu Beginn
und zum Ende der Ausstellung
durchschreitet. |
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Der
Besucher, der sich nun
auf den "Holzweg"
durch die Ausstellung
begibt, wird zunächst
in einen Raum geleitet,
in dem er mit all seinen
Sinnen Holz erfahren
kann. Man kann es riechen,
schmecken, fühlen, hören
und sehen. Die Verwandlung
des Baumes ist das bestimmende
Thema, das sich wie
ein roter Faden in den
weiteren Räumen durch
die Ausstellung zieht.
Von der Holzernte über
den Transport bis zur
Verarbeitung im Sägewerk
werden die einzelnen
Schritte anschaulich
dargestellt. Es gab
früher zahlreiche Berufszweige,
die eng mit dem Werkstoff
Holz verknüpft waren:
Hottenmacher, die geflochtene
Rückentragekörbe anfertigten,
Besenbinder, die aus
Birkenreiser Besen herstellten
und Stellmacher, vielerorts
auch als Wagner bezeichnet,
die in den Bauerndörfern
fast alle landwirtschaftlichen
Arbeitsgeräte in Handarbeit
produzierten. Eine komplett
eingerichtete Stellmacherwerkstatt
gibt Zeugnis aus dieser
Zeit. Auch dem "Leben
mit Holz" ist ein
Teil der Austellung
gewidmet. Heute ist
man erstaunt, wie in
damaliger Zeit Holz
in allen Lebensbereichen
zum Einsatz kam. Buchenasche
wurde zum Wäsche waschen
benutzt. Holz lieferte
den Rohstoff für Verpackungsmaterial
wie z. B. Holzwolle
oder Papier...
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Auch
die jüngeren Besucher
werden beim Besuch des
Hunsrücker Holzmuseums
ihre wahre Freude haben.
Als ständiger Begleiter
führt sie "Hanni
Holzwurm", das
Maskottchen des Hunsrücker
Holzmuseums, durch die
Ausstellung. Es ist
überall dort zu finden,
wo Kinder zum spielerischen
Umgang mit dem Thema
Holz angeregt werden....
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Zum
Abschluss des Rundgangs
lädt das stilvoll eingerichtete
Museumscafé zum Verweilen
und Plaudern ein."
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