Die aktuelle Sonderschau befasst sich neben der umstrittenen historischen Figur des Räuberhauptmanns Schinderhannes auch mit seinen Spießgesellen, allen voran dem „Schwarzen Peter“, auf den das gleichnamige Kartenspiel zurückgeht.
März 2007 bis März 2008
Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, eine umstrittene historische Gestalt der Hunsrück-Region, und der Kopf der wohl bekanntesten Räuberbande. Bereits im Jahre 2003 widmete sich das Museum diesem Thema aus Anlass des Prozesses und der Hinrichtung der Räuberbande im Jahre 1803.
In die Ausstellung werden auch die aus der Region stammenden Komplizen einbezogen: Johannes Müller aus Morbach-Bischofsdhron, auch als Butla bekannt, Jacob Porn aus Beuren-Prosterath (Hochwald) und Peter Petri aus Hüttgeswasen, genannt der Schwarze Peter. Letzterer soll mit der Entstehung des gleichnamigen Kartenspiels in Verbindung stehen.